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Rendsburger Regenbogengruppe

Telefon:  0151/57550743

Freitags zwischen 18 und 20 Uhr oder AB

E-Mail:

regenbogengruppe-rd@web.de

 

außerdem findet Ihr uns auf Facebook unter die.rendsburger.regenbogengruppe

oder am 2. Donnerstag im Monat von 20 - 22 Uhr im Familienzentrum A4, Ahlmannstraße 4

24768 Rendsburg

 

Wichtiger Hinweis:

Wir versuchen wenn möglich Links zu hinterlegen. So könnt ihr euch bei Bedarf weitere Infos besorgen.

 

Besucher seid dem 28.04.2017 www.gratis-besucherzaehler.de

Der Herr ist mein Hirte

Schon als angehender Jugendlicher war mir klar, dass ich dabei war mich zu einem schwarzen Schaf in Gottes Herde zu entwickeln. Diese Erkenntnis kam nicht von mir selbst, sondern wurde mir von meiner Umwelt … quasi nebenbei … unbewusst vermittelt und aufgedrängt.

Ich wuchs in einer Zeit auf, da wurde hinter vorgehaltener Hand … über den vermeintlich schwulen Nachbarssohn getratscht und gemunkelt … es wurde Unverständnis und Abscheu ausgedrückt …  die betroffenen Eltern wurden bedauert … es wurde sich … über die in Filmen stark überzogenen Darstellungen schwuler Charaktere belustigt amüsiert und es wurden bei Feiern zotige Schwulenwitze erzählt und schenkelklopfend belacht.

Auch von mir …

Ich tratschte mit, ich munkelte mit und … ich lachte mit.

Das wurde anders, als ich irgendwann ahnte und immer stärker merkte, dass sich auch mein Leben ganz anders entwickeln würde … als es von meinem Umfeld erwünscht und erwartet wurde.

Die Erkenntnis, dass ich nicht … die mir durch die Gesellschaft vermittelten Werte, Erwartungen, Wünsche und vorgelebten Lebensweisen erfüllen konnte … erfüllte mich mit Angst, Schrecken und Zweifeln. Ich wurde still … zog mich zurück und sonderte mich ab … völlig verwirrt und ängstlich von den Gefühlen … die so schön aber nicht erwünscht waren … und auch aus bloßer Furcht vor dem, was da jetzt auf mich zukommen würde.

Ich war völlig verunsichert, überfordert, voller Zweifel aber ich vertraute auch auf Gott, meinen Hirten … und hoffte er würde mir den richtigen Weg schon aufweisen.

Mir war damals relativ schnell klar, dass ich ein schwarzes Schaf bleiben wollte … aber ganz heimlich und still. Ein heimliches und stilles Schaf, dass von innen schwarz ist  … aber nach außen sein weißes Alibifell trägt um in der Herde nicht aufzufallen.  Das tat ich dann auch … ganz heimlich und in aller Stille.

die Stille blieb … die Stille zu meiner Familie, zu meinen Freunden und zu meinen Bekannten … quasi … meiner Herde … die ich liebte, mit der ich ein so inniges Verhältnis hatte, mit der ich eigentlich über alles sprechen konnte … die mir so viel bedeutete … und mir so wichtig war. Und auch die Heimlichkeiten blieben … und ich fühlte mich schlecht dabei … weil ich anfangen musste Ausreden und Entschuldigungen zu erfinden, Notlügen einzusetzen … nur damit niemand sah, dass ICH anders war, anders fühlte und eigentlich ganz anders … als erwartet … leben und lieben wollte.

Ich haderte in dieser Zeit oft mit meinem Leben, meinem Schicksal … suchte Lösungen und Wege … war unschlüssig, wägte ab, überlegte und verwarf Entscheidungen.

Als ich meinen ersten Freund hatte … natürlich wieder still und heimlich … konnte ich mit niemanden mein Glück teilen … und als diese Liebe zerbrach, weil ich mir nicht vorstellen konnte jemals öffentlich zu dieser Liebe zu stehen … konnte ich auch meine Traurigkeit mit niemanden teilen … außer mit meinem Hirten … er hörte sich …  wie so oft … all meine Sorgen an … aber er tat nichts.

Da wurde mir bewusst, dass ich ein dummes, schwarzes Schaf war.

Ich musste den Weg meines Lebens selber bestimmen, einfach zu mir selbst, zu meinen Wünschen und Bedürfnissen und zu meiner Homosexualität stehen um Leben zu können.

Ich habe mich geoutet.

Und das war eine sehr gute Entscheidung.

Der Herr ist mein Hirte, mir wird nichts mangeln

Nach meinem Outing hatte ich nie mehr das Gefühl, sei es im Familien-, Freundes- und Bekanntenkreis oder in der Öffentlichkeit ein schwarzes Schaf zu sein.

Ich war einfach ich und ich gehörte und gehöre noch immer zu meiner Herde … ohne WENN und ABER.

Heute lebe ich mein Leben so, wie ich es mir damals   erwünscht, erträumt und erhofft habe und das mit einem Partner, der fast auf den Tag genau seit 22 Jahren fest an meiner Seite geht und steht und dieses Leben mit mir teilt.

Und ich weiß auch … Gott, mein Hirte … sorgt immer noch für mich … steht ebenfalls an meiner Seite und mag mich so wie ich bin.“

Er hat sich nicht abgewendet, sondern mir geholfen meinen Weg im Leben zu finden und er begleitet mich auf diesem Weg.

Der HERR ist mein Hirte, mir wird nichts mangeln.

Er weidet mich auf einer grünen Aue und führet mich zum frischen Wasser.

Er erquicket meine Seele. Er führet mich auf rechter Straße um seines Namens willen.

Und ob ich schon wanderte im finsteren Tal, fürchte ich kein Unglück; denn du bist bei mir, dein Stecken und Stab trösten mich.

Du bereitest vor mir einen Tisch im Angesicht meiner Feinde. Du salbest mein Haupt mit Öl und schenkest mir voll ein.

Gutes und Barmherzigkeit werden mir folgen mein Leben lang, und ich werde bleiben im Hause des HERRN immerdar.

Dafür bin ich dankbar, denn das gibt mir Mut, Kraft und Hoffnung und macht mich stark.

Und genau das sollte heute ein Signal für jeden einzelnen von uns sein – jeden Menschen einfach so anzunehmen wie er ist und ihm mit Offenheit zu begegnen … ganz ohne Vorurteile, Erwartungen, Wertedruck und Berührungsängste.

Jeder Mensch muss, soll und darf so leben können wie er es möchte und das ganze ohne Zweifel

 und ohne Angst vor Hass, Gewalt und Ausgrenzungen.

Der Herr ist mein Hirte

Schon als angehender Jugendlicher war mir klar, dass ich dabei war mich zu einem schwarzen Schaf in Gottes Herde zu entwickeln. Diese Erkenntnis kam nicht von mir selbst, sondern wurde mir von meiner Umwelt … quasi nebenbei … unbewusst vermittelt und aufgedrängt.

Ich wuchs in einer Zeit auf, da wurde hinter vorgehaltener Hand … über den vermeintlich schwulen Nachbarssohn getratscht und gemunkelt … es wurde Unverständnis und Abscheu ausgedrückt …  die betroffenen Eltern wurden bedauert … es wurde sich … über die in Filmen stark überzogenen Darstellungen schwuler Charaktere belustigt amüsiert und es wurden bei Feiern zotige Schwulenwitze erzählt und schenkelklopfend belacht.

Auch von mir …

Ich tratschte mit, ich munkelte mit und … ich lachte mit.

Das wurde anders, als ich irgendwann ahnte und immer stärker merkte, dass sich auch mein Leben ganz anders entwickeln würde … als es von meinem Umfeld erwünscht und erwartet wurde.

Die Erkenntnis, dass ich nicht … die mir durch die Gesellschaft vermittelten Werte, Erwartungen, Wünsche und vorgelebten Lebensweisen erfüllen konnte … erfüllte mich mit Angst, Schrecken und Zweifeln. Ich wurde still … zog mich zurück und sonderte mich ab … völlig verwirrt und ängstlich von den Gefühlen … die so schön aber nicht erwünscht waren … und auch aus bloßer Furcht vor dem, was da jetzt auf mich zukommen würde.

Ich war völlig verunsichert, überfordert, voller Zweifel aber ich vertraute auch auf Gott, meinen Hirten … und hoffte er würde mir den richtigen Weg schon aufweisen.

Mir war damals relativ schnell klar, dass ich ein schwarzes Schaf bleiben wollte … aber ganz heimlich und still. Ein heimliches und stilles Schaf, dass von innen schwarz ist  … aber nach außen sein weißes Alibifell trägt um in der Herde nicht aufzufallen.  Das tat ich dann auch … ganz heimlich und in aller Stille.

die Stille blieb … die Stille zu meiner Familie, zu meinen Freunden und zu meinen Bekannten … quasi … meiner Herde … die ich liebte, mit der ich ein so inniges Verhältnis hatte, mit der ich eigentlich über alles sprechen konnte … die mir so viel bedeutete … und mir so wichtig war. Und auch die Heimlichkeiten blieben … und ich fühlte mich schlecht dabei … weil ich anfangen musste Ausreden und Entschuldigungen zu erfinden, Notlügen einzusetzen … nur damit niemand sah, dass ICH anders war, anders fühlte und eigentlich ganz anders … als erwartet … leben und lieben wollte.

Ich haderte in dieser Zeit oft mit meinem Leben, meinem Schicksal … suchte Lösungen und Wege … war unschlüssig, wägte ab, überlegte und verwarf Entscheidungen.

Als ich meinen ersten Freund hatte … natürlich wieder still und heimlich … konnte ich mit niemanden mein Glück teilen … und als diese Liebe zerbrach, weil ich mir nicht vorstellen konnte jemals öffentlich zu dieser Liebe zu stehen … konnte ich auch meine Traurigkeit mit niemanden teilen … außer mit meinem Hirten … er hörte sich …  wie so oft … all meine Sorgen an … aber er tat nichts.

Da wurde mir bewusst, dass ich ein dummes, schwarzes Schaf war.

Ich musste den Weg meines Lebens selber bestimmen, einfach zu mir selbst, zu meinen Wünschen und Bedürfnissen und zu meiner Homosexualität stehen um Leben zu können.

Ich habe mich geoutet.

Und das war eine sehr gute Entscheidung.

Der Herr ist mein Hirte, mir wird nichts mangeln

Nach meinem Outing hatte ich nie mehr das Gefühl, sei es im Familien-, Freundes- und Bekanntenkreis oder in der Öffentlichkeit ein schwarzes Schaf zu sein.

Ich war einfach ich und ich gehörte und gehöre noch immer zu meiner Herde … ohne WENN und ABER.

Heute lebe ich mein Leben so, wie ich es mir damals   erwünscht, erträumt und erhofft habe und das mit einem Partner, der fast auf den Tag genau seit 22 Jahren fest an meiner Seite geht und steht und dieses Leben mit mir teilt.

Und ich weiß auch … Gott, mein Hirte … sorgt immer noch für mich … steht ebenfalls an meiner Seite und mag mich so wie ich bin.“

Er hat sich nicht abgewendet, sondern mir geholfen meinen Weg im Leben zu finden und er begleitet mich auf diesem Weg.

Der HERR ist mein Hirte, mir wird nichts mangeln.

Er weidet mich auf einer grünen Aue und führet mich zum frischen Wasser.

Er erquicket meine Seele. Er führet mich auf rechter Straße um seines Namens willen.

Und ob ich schon wanderte im finsteren Tal, fürchte ich kein Unglück; denn du bist bei mir, dein Stecken und Stab trösten mich.

Du bereitest vor mir einen Tisch im Angesicht meiner Feinde. Du salbest mein Haupt mit Öl und schenkest mir voll ein.

Gutes und Barmherzigkeit werden mir folgen mein Leben lang, und ich werde bleiben im Hause des HERRN immerdar.

Dafür bin ich dankbar, denn das gibt mir Mut, Kraft und Hoffnung und macht mich stark.

Und genau das sollte heute ein Signal für jeden einzelnen von uns sein – jeden Menschen einfach so anzunehmen wie er ist und ihm mit Offenheit zu begegnen … ganz ohne Vorurteile, Erwartungen, Wertedruck und Berührungsängste.

Jeder Mensch muss, soll und darf so leben können wie er es möchte und das ganze ohne Zweifel

 und ohne Angst vor Hass, Gewalt und Ausgrenzungen.

Und ich bin der festen Überzeugung, dass Gott es auch so sieht, denn er liebt jeden Menschen so, wie er ihn erschaffen hat.

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